1. herr müller


    Datum: 15.05.2019, Kategorien: Hardcore,

    ... glas unter dem tisch hervor (nicht ohne einen gewissen stolz festzustellen dass es zu gut 2/3 gefüllt ist) und stelle es vor lydia. Diese schaut erst mich völlig ratlos, dann frau wagner dann das glibber-glas an. „komm schon, meine süße,…“, leistet frau wagner weitere überzeugungsarbeit, „…du musst es warm trinken, dann schmeckt´s am besten. Und bloss nicht stürzen, das wäre reine vergeudung, sondern schön langsam.“ Erkennbar immer noch zweifelnd ergreift lydia das glas. Wie zuvor erstmal die nasenprobe, dann der zungenspitzentest und ein vorsichtiger erster kleiner schluck. Aus einem zunächst eher gequälten lächeln wird ein breiteres, dann ein beseelt-entrücktes. Nochmals ansetzend fallen der zweite schluck schon größer, der dritte gieriger aus und hat sie das glas mit dem vierten geleert. „ach kleine, ich hab dir doch gesagt, du sollst nicht schlingen…“ hält ihr frau wagner vor, nimmt allerdings mit freuden zur kenntnis, das lydia zum abschluss das glas schön sauber ausleckt.
    
    Kapitel 21: ostsee, 1. Tag, frau wagner
    
    Wieder zurück im strandhaus macht sich lydia sofort auf die suche nach irene, wohl zum zwecke der berichterstattung. Frisch geduscht treffe ich die frauen schmitz und wagner in der küche. „wie sieht´s aus, herr müller, die kinder haben sich auf einen diskothekenbesuch geeinigt….“ ,vermerkt frau schmitz, „…wollen sie sie begleiten oder mit uns den abend verbringen?“ „ach, liebe frau schmitz, ich bleibe lieber zu hause. Die fahrt und der nachmittag ...
    ... waren etwas anstrengend.“ „ja, ja, solcherlei wurde bereits berichtet… nun gut, dann werde ich ernesto bescheid sagen, dass er uns etwas feines kochen soll.“
    
    Nachdem irene und lydia sich verabschieden und frau wagner, irenes mutter und ich wirklich vorzüglich gespeist haben, nehmen wir im wohnzimmer platz, frau schmitz auf einer couch, ich und frau wagner auf der gegenüberstehenden, während ernesto und paolo sich um den abwasch kümmern. „nun, liebe sabine,…“ eröffnet meine rechtsanwältin das gespräch, „… wie ich vernommen habe, hat sich frau müller nach dem stattgefundenen gerichtstermin in einem kleinen bestechungsversuch geübt…“. Frau wagner, die es sich zwischenzeitlich bequem, nämlich auf dem liegemöbel lang gemacht hat, reagiert amüsiert: „das stimmt. Am darauffolgenden tag erschienen nämlich sechs durchaus stattliche herrschaften in meinem amtszimmer und fragten nach, ob meine entscheidung zuungusten von frau müller nicht etwaig zu korrigieren sei. Als `argument ` präsentierten sie mir sogleich ihre schwänze von, dies versichere ich ihnen, beachtlichem kaliber. Da unser lieber herr müller…“, sie lächelt mich an, „…leider just nicht verfügbar und ich nach meiner erinnerung bereits zwei tage nur ungevögelt war, lies ich die herrschaften zunächst in dem glauben an ein diskussionswürdiges angebot. Zu meiner unterstützung rief ich eine mir zugeteilte rechtsreferendarin bei, die mir die bekannten von frau müller bei laune hielt, während ich einen nach dem anderen auf sein ...
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