1. Es begann als Chatbeziehung Teil 02


    Datum: 11.10.2017, Kategorien: BDSM

    Das erste Treffen
    
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    Erst am späten Abend kam die ersehnte Mail von Dennis, mit der er mir seine Instruktionen mitteilen wollte. Fast zwei Stunden hatte ich sehnsüchtig auf mein Mailprogramm geblickt und jubelte, als sie endlich ankam. Gleich öffnete ich sie und las:
    
    {Am Montag fährt Jana zu ihren Eltern, da hätte ich Zeit. Ich denke, um zwölf Uhr könnte ich nach dir schauen und anschließend zu dir kommen. Ich will, dass du dich mir vollkommen auslieferst. In deinen Stuhl eingepfercht, fesselst du auch die Hände mit Handschellen an den Armlehnen. Ich will, dass du dich nicht mehr selbst befreien kannst. Vorher nimmst du einen dicken Edding und beschriftest dich mit abfälligen Bezeichnungen. Lass dir etwas einfallen, ich will da nicht, ich liebe dich, lesen. Ach dann brauche ich noch einen handgeschriebenen Brief, in dem du mich bittest, dich zu unterwerfen. Anregungen dazu gibt es genug im Internet. Also bis übermorgen kleine Masofotze, ich freu mich schon auf dich. Ach so, damit ich in deine Wohnung kommen kann, legst du den Schlüssel unter deine Fußmatte.}
    
    Glücklich las ich seine Mail mehrmals und recherchierte anschließend nach so einem Sklavenvertrag. Dabei erfuhr ich auch, wie wichtig ein Vertrag war. Ohne einen richtigen Vertrag wären seine Schläge Körperverletzung und er sollte sich an mir nicht strafbar machen. Auf der gleichen Seite fand ich auch einen passenden Entwurf und veränderte den leicht auf dem Laptop. Anschließend ...
    ... übertrug ich den Inhalt auf einen Briefbogen.
    
    Auch nach sexistischen Schimpfwörtern suchte ich und notierte mir einige. Einen dicken Permanentmarker hatte ich auch, und aus Erfahrung wusste ich, dass man den nicht so leicht abwaschen konnte.
    
    Was war da noch? Handschellen. Mist hätte ich doch auch welche gekauft, verfluchte ich mich. Na ja vielleicht hat der Laden ja morgen auch auf. Damit ging ich schlafen und stand recht früh auf. Nach einer Tasse Tee fuhr ich zum Bahnhof und schlich mich in die Seitengasse. Der Laden hatte sonntags geschlossen und machte erst am Montag um elf auf. Das wird knapp, dachte ich, aber ich beschloss, hier um kurz vor elf zu warten.
    
    Am Mittag bekam ich einen Anruf von Jana: „Michelle, kannst du mir einen Gefallen tun?" Klar wollte ich meiner Freundin helfen und fragte sie wie. „Wir hatten doch letzte Tage zusammen etwas eingekauft. Gerade hatte ich einen Streit mit Dennis und er darf die Teile jetzt auf keinen Fall sehen. Kann ich die Tasche bei dir verstecken?" Natürlich war ich dazu bereit, in der Tasche befanden sich ja gerade die Teile, die ich dringend für morgen brauchte und wenn Dennis mit mir zusammenkam, würde Jana so ein Sexspielzeug sowieso nicht mehr benötigen. Nachmittags brachte Jana die Tasche vorbei und um Dennis nicht zu verärgern, verschwand sie gleich wieder.
    
    Hemmungslos griff ich in die Tasche und holte die Handschellen raus. Da war ja noch diese Peitsche. So eine mit ganz vielen kleinen Lederschnüren. Bestimmt würde ...
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