1. Julia


    Datum: 08.09.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen

    ... noch so alles dazu gehört. Den Rest des Restaurants erspare ich mir. Alles war nur edel, geschmackvoll und teuer und sehr Französisch.
    
    Das einzige dass ich ihnen von diesem Abendessen erzählen möchte ist das Gespräch, das ich mit Julia hatte, bevor wir das ganze Essen begann.
    
    „Schatz, bitte verstehe mich nicht falsch. Ich liebe dich für das wie du bist, für das was du bist. Jedoch habe ich dieses Restaurant heute Abend aus einem bestimmten Grund ausgesucht. Wir werden hier morgen Abend wieder essen, mit meinem Vater und meiner Mutter und ich wollte, dass du dich an diese steife Atmosphäre gewöhnst. Mein Vater ist eine bestimmte Etikette gewohnt, sie wurde ihm von seinen Eltern fast eingeprügelt. Deshalb kann er nicht aus seiner Haut. Er ist ein liebevoller Vater und du wirst ihm auch mit deiner natürlichen Art und deinem herzlichen Wesen sehr gut gefallen, aber hier herrschen leider andere Regeln und ich wollte, dass du dich morgen Abend hier so wohl wie möglich fühlst. Ich hoffe du bist mir nicht böse? Besonders das ich morgen das Essen mit meinen Eltern arrangiert hatte."
    
    Das war meine Julia. Sie hatte alles durchdacht und das alles zu meinem Wohl.
    
    „Mein Atlantis, ich danke dir sogar dafür. Für alles. Und jetzt lasst uns essen ich habe einen Mordshunger."
    
    Julia lachte und drückte kurz meinen Unterarm. Küssen war hier sicherlich verboten.
    
    Nun kamen gleich drei Kellner. Mir wurde schwindelig. Julia fragte Alex und mich nur ob wir zum Hauptgang Fisch, ...
    ... Fleisch oder Geflügel haben wollten. Als wir beide Fleisch gesagt hatten, ließ sie ein Bombardement an französischen Wörtern los und bestellte, was das Zeug hielt. Wir aßen dann eine Vorspeise der Vorspeise, dann die Vorspeise selbst, danach noch die Nachspeise der Vorspeise, dann die Vorspeise der warmen Vorspeise usw. usw. usw. Es war so viel an Essen, alles Miniportionen aber es schmeckte „vorzüglich" wie man in feinen Kreisen zu sagen pflegt. Als wir mit all den Gängen fertig waren und auch noch unseren Kaffee getrunken hatten fragte Julia nach der Rechnung, die dann in einem Lederetui kam, das so groß war wie mein Wandspiegel. Julia unterschrieb nur, kein Geld, keine Kreditkarte, nur eine Unterschrift. So einfach ging das. Sie griff nun in ihre winzig kleine Handtasche und zog wieder 500 Euro heraus und legte sie in das Etui. Wieder NUR 500 Euro, Julia wurde geizig. Als wir aufstehen wollten kam eine ganze Armee von Kellnern, die unsere Sessel zurückzogen, damit wir aufstehen konnten. Typisch Französisch!!
    
    Wir wurden zum Ausgang geleitet, wo unsere Limo bereits wartete. Wer und wann hatte Martin denn Bescheid gegeben? Ach, egal. Er war da, das reichte.
    
    Wir fuhren nun zur Bar, die eigentlich mehr ein Night-Club war, zwar nicht die erste Adresse unserer Stadt aber halt der Stamm-Club von Julias und Alex Truppe.
    
    Mit der Limo unterm Arsch, bekommst du einen anderen Service. Auch am Club begrüßte man uns fein und edel und führte uns an die Bar, wo mehr als 3 Hocker für uns ...
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