1. Schwules Internat 09-20


    Datum: 16.03.2018, Kategorien: Schwule

    ... Familie in >Urlaub< schicken und anschließend selber verschwinden.“
    
    „Ich hab noch ne Frage, bevor wir ins Gebäude kommen, darf ich Dich dort im Ferienlager mal besuchen?“
    
    „Gerne, hat das einen besonderen Grund?“
    
    Jetzt bekam der Knabe eine sehr gesunde Gesichtsfarbe „i-ich w-weis nicht wie ich das sagen soll?“
    
    „Gerade heraus.“
    
    „Ich mache mir nicht viel aus Mädchen, aber ob ich schwul bin kann ich auch nicht sagen. Das möchte ich gerne herausfinden.“
    
    „Dann komm irgendwann mal im Lager vorbei, da kannst Du testen, ob Du auf Jungs stehst oder nicht. Melde Dich besser vorher an, damit ich auch anwesend bin.“
    
    In der Botschaft angekommen unterrichteten wir den Botschafter über die Zusage aus Ankara. Wir waren übereingekommen von den anderen Gesprächen nichts verlauten zu lassen. Ich gab meinen Diplomatenpass zurück „den werde ich hoffentlich nicht mehr brauchen, Diplomatisches Verhandeln ist nicht mein Ding, ich bin für klare Worte.“
    
    „Warten wir’s ab“ zweifelte der Botschafter.
    
    Zurück im Lager wartete ich gespannt auf die Veranstaltung vom Taskim-Platz in Ankara, wo eine Rede Des E…... angekündigt war. Ich holte mir wieder Lakis dazu, der natürlich viel wissen wollte.
    
    „Warte noch bis nach dieser Rede, dann erzähle ich Dir wo ich heute den ganzen Tag war.“
    
    Dann war es soweit, aber nicht E…… selbst redete, sondern sein Stellvertreter. Der Kerl ist auch noch feige.
    
    Das wichtig war aber, dass die Sache mit dem Überfall relativiert wurde und es wurde ...
    ... von verbrecherischen türkischen Männern gesprochen.
    
    Damit war meine Mission erfolgreich gewesen, was ich auch gleich zu hören bekam. Zuerst rief der englische Botschafter an und gratulierte mir „Sie hätten einen Orden dafür verdient, aber aus bekannten Gründen wird das nicht gehen.“
    
    Danach riefen hintereinander Dimitros und William an.
    
    Wir verabredeten und für den morgigen Abend um das Ereignis ausgiebig bei gutem Essen und ein paar Gläsern Rotwein bei mir im Lager zu feiern.
    
    Ganz zum Schluss bekam ich einen Anruf mit unbekannter Nummer. Es war der Tahsin (wir waren mittlerweile beim Du)
    
    „Ist ja prima gelaufen, hätte ich nicht gedacht. Jetzt hab ich eine Bitte. Können meine Leute ein paar Tage bei Dir im Lager übernachten bis der Flug nach Australien organisiert ist. Ich glaube nämlich die Sache wird langsam heiß und erfordert sofortiges Handeln.“
    
    „Wieviel Menschen sind es, die Du schickst.“
    
    „Alle zusammen elf, Sechs Kinder und Jugendliche und 5 Erwachsene.“
    
    „Das ist kein Problem, wenn es nur für ein paar Tage ist. Vielleicht kann ich auch einen anonymen Flug für Euch anleiern. Kann ich Dich unter dieser Nummer immer erreichen?“
    
    „Ja, das ist eine private Geheimnummer bei einer griechischen Telefongesellschaft.“
    
    „OK bis später.“
    
    Noch bevor Dimitros und William kamen rief ich bei der Fluggesellschaft an, die für uns meistens das Obst transportierte und hatte Glück den Chef, den ich persönlich gut kannte, zu erreichen.
    
    „Habt Ihr in der nächsten ...