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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... sollte ich tun? Musste ich meine Stimmung dämpfen? Musste ich mein Glück verbergen? Ich verfluchte es, darauf angesprochen worden zu sein und beschloss, der Kollegin aus dem Weg zu gehen in den nächsten Wochen. Sie würde vielleicht darauf kommen, dass ich nicht darüber sprechen wollte, dass es meine Sache war, wer und wie mein Freund war und auf welcher Ölbohrplattform auf der Nordsee er arbeitete, und wann er frei hatte und wann nicht. Das ging niemanden etwas an! Basta. Aber mit Basta war es eben nicht getan. Basta beendet nicht alles. Das nagende Gefühl blieb. Diese Kollegin machte sich Gedanken über mich. Sie hatte mich beobachtet und Schlüsse gezogen. Sie hatte sich gefragt, warum ich so beschwingt war, sie hatte sich gefragt, warum ich ein Tuch um meinen Hals trug in den letzten Tagen und wie eine Stewardess herumgelaufen war. Sie wusste natürlich, dass darunter ein Knutschfleck versteckt war. Dazu gehörte nicht viel. Was sie nicht wusste, war, dass sie die Lippen kannte hatte, die ihn verursacht hatten. Sie musste nur Liz und mich einmal im Gang sehen. Sie musste nur mitbekommen, wie wir uns gegenseitig Nachrichten hinterließen. Sie musste nur eine dieser Nachrichten abfangen. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern nur aus Neugier. Und schon wäre alles hinüber. Es gab keinen Ort, an dem Geheimnisse so schwer zu verheimlichen waren wie am Arbeitsplatz. Warum konnte nicht Liz einfach die Schule wechseln? Warum konnte sie nicht einfach schon ihr Abitur in ...
... der Tasche und die Schule verlassen haben? Ich hatte ein schlechtes Gefühl Neunundzwanzig Gehen Sie nach der Schule in den Baumarkt und besorgen Sie ein paar Rollen Klarsichtfolie, eine Fliegenklatsche ... Ach wissen Sie was, ich besorge das alles selbst. Ich will Sie doch überraschen. Sie werden schon sehen! Ich hoffe, Sie sind nicht zimperlich! XXX Dieser Text klemmte unter meinem Scheibenwischer, als ich nach der Arbeit zu meinem Auto kam. Ich war erschöpft und müde, doch die Nachricht revitalisierte mich sofort. Natürlich war ich froh, von meiner kleinen Peinigerin zu hören. Ich setzte mich in meinen Wagen und drehte den Zettel zwischen meinen Fingern. Was hatte sie vor? Mit der Klarsichtfolie konnte ich nichts anfangen. Aber die Fliegenklatsche war eindeutig. Mein erster Gedanke war ablehnend. Ich wollte nicht mit einer Fliegenklatsche geschlagen werden. Ich konnte mir vorstellen, was eine Fliegenklatsche mit voller Wucht geschlagen für Schmerzen verursachte. Und Schmerzen waren nicht meine Sache. Überhaupt nicht. Ich strich über meine Schenkel und dachte daran, wie sie vor Pein brennen würden. Und dann waren da noch die drei Punkte. Ihre Liste würde noch mehr Gegenstände aufweisen. In Gedanken ging ich gedanklich durch einen Baumarkt und versuchte mir vorzustellen, was dort noch alles für Folterwerkzeuge erhältlich waren, mit denen sie mich peinigen wollte. Mir fiel Vieles ein, und je länger ich durch den Baumarkt mäanderte, desto größer und ...