1. Eigentlich wollte ich nur Zigarette


    Datum: 22.08.2019, Kategorien: Erotische Verbindungen

    ... Schlüssel in einer der anderen Türen. Wir gehen hinein. Diesmal folge ich den Dreien und betrete als Letzter einen angrenzenden Raum. Der scheint eine verkleinerte Ausgabe des Mittelraumes zu sein, aus dem wir kommen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ein großer mittelalterlicher Schrank rechts des Eingangs steht und zwei Holzbänke quer in der Mitte den Durchgang zu einer dahinter liegenden Türe erschweren.
    
    Ilona schließt die Türe hinter uns.
    
    Die schwache Beleuchtung verlangt eine Gewöhnung der Augen. Ich bemerke einen zwölfarmigen Kerzenleuchter, der von der Spitze der kleinen Kuppel herabgehängt ist.
    
    "Wir müssen uns umziehen, bevor wir weitergehen. Unsere Sachen legen wir auf die Bänke und im Schrank befindet sich die neue Kleidung."
    
    Damit hatte Ilona wieder einmal mit knappen Worten gesagt, was notwendig war.
    
    Am Beispiel der drei wollte ich beobachten, wie viel an Wäsche es galt, auszuziehen, um mich dann nach ihnen zu richten. Susi benötigte lange, bis sie alle Schnürsenkel der hohen Schaftstiefel geöffnet und sich aus dem Lederschuhwerk befreit hatte.
    
    Sie zog ihr Gewand über den Kopf und stand erstmals vollkommen nackt vor mir. Ihre Brustwarzen waren mit dem grünen Gel eingerieben und standen wie kleine Stifte vom Körper ab. Im Dämmerlicht hob sich diese Farbe krass vom hellen Blond ihrer bis zum Busen fallenden Haare ab. Ich starrte sie regelrecht an.
    
    "Du bist schön!", rief ich ihr zu.
    
    "Danke, du gefällst mir auch", erwiderte sie ...
    ... mein Kompliment.
    
    Ich sah an mir herunter und stellte fest, dass die Unterhose die ich trug bereits wieder eine Beule aufwies. Trotzdem schlüpfte ich aus ihr heraus. Charlotte half Ilona dabei, die Schnürbindung am Rücken ihrer Korsage zu lösen, und hob dann ihren eigenen Poncho über den Kopf.
    
    'Welchen Vorteil Frauen doch haben', dachte ich. 'Man sieht ihnen die Erregung nicht an, auch wenn sie keine Kleider tragen. Ich dagegen steh hier mit einer halb steifen Latte und alle können sehen, was los ist'.
    
    Glücklicherweise bewegte Charlotte die große Schranktüre in den Scharnieren und gab mir ein Gewand, das einer Mönchskutte nahe kam. Nur der Schlitz an der linken Seite, der knapp unter der Ärmelöffnung begann und bis ans untere Ende reichte, unterschied sie vom Original.
    
    Ich beobachtet, wie die drei ihr Exemplar überzogen und die weiße Kordel um die Taille banden, um es ihnen gleich zu tun. Da keine der drei die spitze Kapuze über ihr Haupt zog, ließ es ich auch.
    
    Ilona hob unter den Bänken vier paar Ledersandalen mit Riemen hervor und ließ vor jedem ein Paar fallen.
    
    Aus dem linken Schrankteil besorgte Susi vier Kerzen und entzündete sie. Jede Brennende reichte sie weiter. Mit diesen Lichtern in der Hand wanderten wir durch die hintere Türe wieder einem Felsengang entlang. Dieser Weg war weiter, als der vorherige, außerdem führten einmal rechts und später links Seitengänge weg, deren Ende im Schein der Kerzen nicht auszumachen war. Am Ende des Weges schloss Susi ...
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