1. Schwules Internat 10-13


    Datum: 25.05.2019, Kategorien: Schwule

    „Der Motor hört sich aber äußerst ungesund an, so als wenn sich mindestens ein Zylinder verabschiedet hätte“ sagte er indem er sich über den Motor beugte „und es sieht so aus als ob die Zylinderkopfdichtung defekt wäre. Das wird ne größere Reparatur.“
    
    „Das befürchte ich auch“ stöhnte der Mönch „und teuer auch. Ich muss mit dem Kloster telefonieren. Geht das?“
    
    Der Abt war nicht begeistert sagte aber „da müssen wir durch, auch wenn dadurch unsere Barmittel beträchtlich schrumpfen werden. Kannst Du über Nacht bei Peter bleiben?“
    
    Der Mönch schaute mich an und ich nickte nur.
    
    „Das geht“ teilte er dem Abt mit.
    
    Danach rief ich bei einer guten Werkstatt an. Sie versprachen zu kommen und sich den Wagen anzusehen und mitzunehmen.
    
    „Wo möchten Sie schlafen? In einer der Hütten oder an einem anderen Ort“ wollte ich wissen.
    
    „Mir wäre es lieb, wenn ich etwas abseits von den Hütten bleiben könnte. Ist das möglich?“
    
    „Kein Problem, am Rand des Grundstücks, hinter den Stromaggregaten gibt es eine kleine Halbinsel. Dort haben Sie direkten Blick auf das Wasser und den Aphrodite-Felsen. Dort sind weit weg von allen anderen. Wir werden Ihnen ein kleines Zelt aufstellen.“
    
    „Das freut mich.“
    
    Inzwischen hatten die Jungs Schulschluss, rannten zu ihren Hütten und machten sich Strand tauglich, das hieß sie kamen im Adamskostüm an uns vorbei gestürmt und liefen ohne uns zu bemerken an den Strand.
    
    Als der Mönch das sah, kam ein tiefes, verzweifeltes Stöhnen von ihm „sind ...
    ... die immer so?“
    
    „Die bewegen sich hier frei und ungezwungen. Der Abt hat Ihnen doch gesagt was das hier für ein Lager ist?“
    
    „Ja das hat er, aber mit so was habe ich nicht gerechnet“ sagte er mit hochrotem Kopf.
    
    „Deswegen brauchen Sie sich nicht zu schämen.“
    
    Wir gingen zurück zu dem defekten Auto und warteten auf den Abschleppwagen. Arthur nahm mich zur Seite und verkündete ich werde mit in die Werkstatt fahren und entweder mit dem reparierten Wagen zurückkommen oder Luca kann mich abholen.“
    
    Ich war einverstanden.
    
    Inzwischen hatten Luca und Toni die Kisten mit den Äpfeln abgeladen und schon die ersten probiert.
    
    „Sind die lecker-süß“ waren sie der Meinung „aber die können wir nicht alle essen, da werden sie vorher faul.“
    
    „Morgen geht doch sowieso die erste Ladung Zitrusfrüchte nach Deutschland, da schicken wir die Äpfel gleich mit“ erklärte ich den beiden.
    
    Ein paar Minuten später rollte der Abschlepper auf den Hof und der Monteur schaute sich den Wagen des Mönchs an. Als er den Motor startete, gab der mahlende Geräusche von sich. Der Monteur machte ihn gleich wieder aus und sagte „der ist hinüber. Wir können zwar versuchen ihn zu reparieren, aber sehr viel Hoffnung kann ich Ihnen nicht machen.“
    
    Arthur und der Monteur stiegen in den Abschleppwagen ein, nachdem sie den defekten Wagen aufgeladen hatten und fuhren mit dem kaputten Auto vom Hof. Ich ging mit dem Mönch an den versprochen Platz auf der Halbinsel. Er war begeistert von der Aussicht und der ...
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