1. Der Witwer Teil 01


    Datum: 16.10.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen

    Sonntags morgens ließ es sich herrlich träumen. Kein Wecker riss mich aus dem Bett. Niemand erwartete mich pünktlich im Büro. Kein Straßenlärm störte. Das einzige Geräusch war der Regen.
    
    Der hatte sich durch beträchtliche Schwüle längst angekündigt. Seit dem Gewitter am Samstagnachmittag hatte es nicht mehr aufgehört zu regnen. Diese Tatsache machte mir einen Strich durch die Rechnung.
    
    Mir blieb nichts anderes übrig, als zu träumen. Seit dem Tod meiner Frau war ich allein. Ihr Bett war mir für ein Betthäschen zu schade. Hatte ich es nötig, amüsierte ich mich lieber außer Haus.
    
    In der letzten Zeit hatte dieses Vergnügen allerdings einen sonderbaren Akzent bekommen. Früher war ich mir meiner Potenz gar nicht bewusst gewesen. Vielleicht hatte es in den letzten Tagen auch nur an der Schwüle des Wetters gelegen.
    
    Als ich am Sonntagmorgen im Bett und mit Abstand von den Ereignissen über diese nachdachte, kam ich mir vor wie ein „lustiger Witwer". Die Erinnerung genügte schon, um das Samenrohr strammstehen zu lassen.
    
    Das heißt, der Kerl hatte seinen eigenen Kopf. Er reckte sich neuerdings viel öfter an mir, als ich es eigentlich wollte. Umgekehrt ließ er mich jedoch nie im Stich: wenn ich es wollte, stand er. Aber allein im Bett konnte ich nichts mit ihm anfangen. Aus dem Alter war ich heraus, dass mir Handbetrieb Spaß gemacht hätte.
    
    Wenn es gar nicht anders ging, brauchte ich nur anzurufen. Auf dem Umweg über eine naive Blonde war ich an eine äußerst scharfe ...
    ... Schwarzhaarige geraten. Jasmin, so hieß sie, wartete nur darauf, dass meine kräftige Y - Chromosomen -- Schleuder ihr X -- Chromosomen -- Auffangbecken spaltete.
    
    Plötzlich klingelte das Telefon. Sein Schrillen riss mich aus meinen lüsternen Träumen -- und das am Sonntagmorgen!
    
    Ich hatte eine Mordslatte. Der vorwitzige Bursche drängte sich aus dem Schlitz der Schlafanzughose, noch ehe ich richtig auf den Beinen war. Das Bild im Spiegel zwang mich zu grinsen. Mann im Schlafanzug mit steifem Schwanz am Telefon!
    
    „Zander hier. Guten Morgen, Herr Burgmüller" hörte ich vom anderen Ende, nachdem ich mich gemeldet hatte. Die Tatsache, dass mein Chef persönlich anrief und das am Sonntagmorgen, verwirrte mich. „Ich möchte von Ihnen nur verbindlich wissen, ob wir heute mit Ihnen rechnen dürfen und wann."
    
    Mir rutschte das Herz in die Hose. Meinen steifen Lümmel dagegen vermochte der Schreck, den ich bekam, nicht zu beeindrucken. Es sah aus, als grinse er mich an.
    
    „Hm, na ja", stotterte ich. „Wann? Falls Sie keinen besseren Vorschlag haben, komme ich nach dem Essen. Im Restaurant geht es oft bis halb zwei. Bis ich dann draußen bin, ist es sicherlich zwei, halb drei."
    
    „Ach richtig, daran hatte ich nicht gedacht. Gehen Sie doch zusammen mit uns essen! Sie sind unser Gast. Wir sind gegen ein Uhr im Restaurant „Graf Yosta". Einverstanden?"
    
    Ich sah Sterne. In der kurzen Zeit für eine schnelle Entscheidung konnte ich nicht alle Konsequenzen überdenken.
    
    „Sicherlich, was soll ich ...
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